Myanmar - Das Goldene Land

Myanmar, das frühere Burma, zählt aufgrund seiner jahrelangen Abgeschiedenheit zu einem der ursprünglichsten Länder Asiens. Durch seine jahrtausendalte Kultur, Traditionen und Bräuche hat Myanmar eine Authentizität bewahrt, die jeden Besucher fasziniert.  Mit prachtvollen Pagoden und Tempeln ist Myanmar eine wahre kulturelle Schatzkammer, die eine Reise wert ist. Die koloniale Architektur in Yangon, die Tempelstadt Bagan, das kulturelle Mandalay, malerische Dörfer oder der Inle See sind nur einige Höhepunkte einer eindrucksvollen Myanmar Reise – Rundreisen Myanmar. Faszinierende Landschaften mit rauen Gebirgen im Norden und herrliche Sandstrände an der Westküste erwarten Sie! Strandhotels Myanmar Lassen Sie sich entführen in ein Land von unglaublicher Schönheit.

 

Land und Leute

Myanmar hat rund 60 Millionen Einwohner, die auf einer doppelt so großen Fläche wie Deutschland leben. Die neu etablierte Hauptstadt und gleichzeitiger Regierungssitz ist Naypyidaw („Königliche Stadt“), die zentral liegt und laut öffentlichen Angaben 1 Million Einwohner hat. Amtssprache ist in Myanmar Birmanisch; Englisch ist als erste Fremdsprache und Handelssprache weit verbreitet. Den wichtigsten Wirtschaftszweig stellt die Landwirtschaft dar.
Die buddhistischen Burmesen haben eine tiefe Gläubigkeit, an der zu rütteln es nicht einmal das politische System geschafft hat. So werden Buddhastatuen und Tempel nach wie vor verehrt. Beobachten Sie bei einer Rundreise frühmorgens die Mönche in ihren roten oder safrangelben Gewändern, wie sie stumm durch die Straßen ziehen.
Entdecken Sie auch so einmalige Unterschiede zu Europa wie die Beinbekleidung der Männer. In Myanmar begegnen Ihnen Männer, die einen „Longyi“, einen langen karierten Wickelrock tragen. Der Wickelrock für Frauen ist hingegen geblümt.

 

Geographie und Reisezeit

Das Goldene Land liegt am Golf von Bengalen und grenzt an Indien, Bangladesch, China, Laos und Thailand. Aufgrund seiner geografischen Lage stellt Myanmar eine Brücke zwischen Indien und Südostasien dar. Die Landschaft Myanmars lässt sich in drei Hauptregionen unterteilen: das tropische Niedermyanmar, welches das größte Reisanbaugebiet der Welt darstellt. Das kühlere und trockenere Obermyanmar, wo die Könige Burmas in der Vergangenheit ihre Hauptstädte hatten und Baumwoll- und Gemüseanbau betrieben wird. Zu guter Letzt das Hochland mit seinen hohen Bergen, Gebirgsströmen und dem Dschungel.


Die beste Zeit, um Myanmar zu bereisen, ist zwischen November und März, da es in diesen Monaten die wenigsten Niederschläge gibt und es nicht so drückend heiß ist. Grob gesagt, gibt es in Myanmar 3 Jahreszeiten: Regenzeit (Mai bis Oktober), kühle Saison (November bis März) und die heiße Saison (April/Mai und Oktober/November).

 

Kulinarik

Lassen Sie sich verzaubern von den Wohlgerüchen der Garküchen und dem Farbenspektrum der angebotenen Lebensmittel. Die myanmarische Küche ist geprägt von seinen Nachbarländern Indien, China und Thailand. Somit stellt Reis auch in Myanmar das Grundnahrungsmittel dar. Zu den Nationalgerichten zählen „mohinga“ (Reisnudeln in Fischbrühe), „ohno khaukswe“ (Nudeln mit Kokos- oder Hühnercurry) und Bananenkuchen als Dessert.

 

Kunst und Kultur

In Myanmar waren Kunst und Kultur traditionellerweise immer eng mit dem Königshof und der Religion verbunden. So verweisen die zahlreichen Pagoden, Tempel und Paläste auf die Fertigkeiten der Bildhauer, Maler und Holzschnitzer. Da ein Großteil der Bauwerke aus Backstein errichtet wurde, sind diese Kulturgüter bis in die heutige Zeit erhalten geblieben.


Seit dem Niedergang der höfischen Kultur erlebt die Volkskultur einen enormen Aufschwung. Das seit jeher wichtige Kulturgut „Theater“ widmet sich Themen aus Religion und Geschichte. So stehen das Leben Buddhas, Könige oder auch Helden aus Indien im Mittelpunkt. Das Schauspiel, auch pwe genannt, beginnt mit dem Eintreffen der Musiker. In der burmesischen Musik dominieren Trommeln und Gongs, begleitet von Bambusflöten und Harfen.


Ein weiteres wichtiges Element der Volkskultur in Myanmar stellt das Puppenspiel oder Marionettentheater dar. In diesem Zusammenhang wird auch die Tradition des Schattentheaters gepflegt. Die Puppen sind aus Holz geschnitzt und können bis zu 60 cm groß sein. Bewegt werden die Figuren von den Spielern über zahlreiche Fäden.


Die traditionelle Handwerkskunst ist noch stark vertreten in Myanmar. So können Sie landestypische Mitbringsel wie Lackwaren, Holzschnitzereien, Stoffe oder Marionetten erstehen. Am besten kauft man diese Souvenirs auf den Märkten oder direkt in den jeweiligen Werkstätten.

 

Unbedingt erleben!

Lernen Sie die freundlichen Menschen in diesem geheimnisvollen Land auf einer Rundreise kennen und lassen Sie sich von den kulturellen Schätzen Myanmars, dem früheren Burma, sowie den faszinierenden Landschaften und Naturschönheiten in den Bann ziehen!

 

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