Namibia von A - Z

Anreise
Windhoek ist ab Frankfurt circa 10 Flugstunden entfernt. Die nationale Fluggesellschaft Air Namibia bietet Direktflüge für diese Verbindung an.

Banken
Die Währung in Namibia ist der Namibische Dollar (N$), der an den Südafrikanischen Rand gebunden ist (Verhältnis 1:1). Der Südafrikanische Rand wird im ganzen Land ebenfalls als Zahlungsmittel akzeptiert (andersrum jedoch nicht!). Wir empfehlen einen Währungstausch vor Ort. Bitte heben Sie sich die Quittungen auf, da diese für den Rücktausch notwendig sind!

Bevölkerung
Namibia ist nach der Mongolei das am dünnsten besiedelte Land der Welt. Die meisten Einwohner findet man in den Städten und im Norden des Landes, wo es fruchtbar ist. Die Bevölkerung setzt sich aus diversen ethnischen Gruppen zusammen. Unter anderen leben hier die Völkergruppen der San, Damara, Nama, Herero, Himba u.v.m.

Einreise
Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten. Sie müssen in einwandfreiem Zustand sein, d.h. weder beschädigt (beispielsweise eingerissen, geknickt, selbst „repariert“ oder auch versehentlich gewaschen) noch durch Verschmutzung und- oder schwer leserlich sein. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Fotografieren
Das Fotografieren ist grundsätzlich überall erlaubt. Sollten Sie Bilder von den Menschen machen wollen, sollten Sie vorher um Erlaubnis bitten. Bei Pirschfahrten mit offenem Fenster sollten Sie sehr gut auf Ihre Kameras aufpassen und sie vor dem aufgewirbelten Staub schützen.

Geschäftszeiten
Grundsätzlich sind die Öffnungszeiten der Geschäfte montags bis freitags von 08.30 Uhr bis 13.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr, samstags nur von 08.30 Uhr bis 13.00 Uhr. Einige Geschäfte haben abweichende Öffnungszeiten. Banken haben in der Regel durchgehend von 09.00 Uhr bis 15.30 Uhr und samstags von 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr. Die Post hat montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 16.30 Uhr und samstags von 08.30 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet.

Gesundheitsversorgung
Im Telefonbuch unter der Rubrik „Ministry of Health and Socail Services“ finden Sie die Krankenhäuser oder Erste-Hilfe-Stationen. Allerdings finden Sie in den Wüstenregionen und auf dem Lande nur wenige Ärzte. Aufgrund dessen ist es sinnvoll eine kleine Reiseapotheke mitzunehmen.

Impfungen
Wir empfehlen Ihnen vor Ihrer Reise Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder einem Tropeninstitut zu halten.

Infrastruktur und Verkehr
Das Straßennetzt Namibias ist gut ausgebaut. Allerdings sollten Sie nicht damit rechnen durchwegs auf asphaltierten Straßen zu fahren. Das Land verfügt über mehr als 5.500 km Asphaltstraßen und 37.000 km Gravel Roads (Schotterwege).  Bitte beachten Sie ebenfalls, dass in Namibia Linksverkehr herrscht.

Kleidung
Leichte Sommerkleidung ist fast das ganze Jahr über angebracht. In den Wintermonaten ist es ratsam, vor allem für abends, Jacke oder Pullover mitzunehmen. Es empfiehlt sich, wegen der intensiven Sonnenstrahlen, eine gute Sonnenbrille oder Brillen mit getönten Gläsern zu tragen, vor direkter Sonne sollte man sich mit Hut oder anderen Kopfbedeckungen schützen.

Klima
Aufgrund der Lage südlich des Äquators sind die Jahreszeiten in Namibia umgekehrt zu unseren. In Namibia haben Sie ein trockenes Wüstenklima, das tagsüber gemäßigte und nachts teilweise kalte Temperaturen vorweist. Im Sommer ist es sehr warm, zum Teil sogar sehr heiß. Angenehme Temperaturen findet man entlang der Küste. Die Regenzeit ist in Namibia von Januar bis März.

Kreditkarten
Fast überall im Land werden Kreditkarten akzeptiert. Die gängigsten sind Visa- und Mastercard. Bitte beachten Sie, dass einige Gästefarmen oder kleinere Tankstellen gegebenenfalls keine Kreditkarten akzeptieren und somit ein kleiner Bestand an Bargeld empfehlenswert ist. Es kann passieren, dass auf einigen Strecken keine Geldautomaten vorzufinden sind, da Namibia ein sehr dünn besiedeltes Land ist.

Maße und Gewichte
Offiziell gilt das metrische System.

 

Ortszeit
Während unserem Sommer stellen Sie die Uhren eine Stunde zurück und in unserem Winter eine Stunde vor.

Pflanzen
Durch die klimatischen Unterschiede in Namibia ist die Vielfalt an Pflanzen enorm. Der größte Teil Namibias besteht aus Savanne mit Pflanzen, welche trotz der enormen Trockenheit gut wachsen können.
Im südlichen Namibia findet man den Köcherbaum. Dieser Baum kann bis zu 9 Meter hoch werden und gehört zu den Aloe-Sukkulenten. Eine weitere besondere Pflanze in Namibia ist die Welwitschia Mirabilis, welche vor allem im Osten der Skelettküste zu finden ist. Die Pflanze hat sich den Klimabedingungen angepasst und zieht die Feuchtigkeit, über die Blätter, aus dem Nebel.

 

Sprache
Die Amtssprache Namibias ist Englisch. Als Verkehrssprache gelten ebenfalls Afrikaans und Deutsch. Teile der schwarzen Bevölkerung verständigen sich auch in Oshivambo. Im Norden des Landes, an der Grenze zu Angola, wird teilweise auch ein bisschen Portugiesisch gesprochen.

Stromversorgung
Die Stromspannung ist 220/230 Volt bei 50 Hertz. Die Steckdosen entsprechen der englischen Norm und sind 3-polig. Für deutsche Geräte werden Adapter benötigt, die meist im Hotel erhältlich sind.

Telekommunikation
Das namibische Telefonnetz ist nicht mit dem in Europa zu vergleichen. Außerhalb der Ortschaften besteht oftmals kein Handyempfang. Wer darauf angewiesen ist, rund um die Uhr erreichbar zu sein, dem wird die Anmietung eines Satellitentelefons empfohlen.

Tiere
Als Heimat von mehr als 300 Säugetieren, 500 Vogelarten und mehr als 100 Reptilienarten zählt Namibia zu den wildreichsten Ländern Afrikas. Circa 15% der Gesamtfläche Namibias, um die 120.000 Quadratkilometer, sind Naturschutzgebiet. Viele kleine Farmen haben sich zusätzlich auf das „Game Farming“ spezialisiert und ihre Farmen zu privaten Wildreservaten umgestaltet.

Trinkgelder
Gängig sind 5 – 10% des Rechnungsbetrages. Auf einigen Gästefarmen gibt es eine Trinkgeldbox, dessen Inhalt unter allen Mitarbeitern aufgeteilt wird.

Wirtschaft
Da Namibia bis zur Unabhängigkeit 1990 als „fünfte Provinz“ Südafrikas bekannt war, fehlt es auch heute noch an Betrieben zur verarbeitenden Industrie. Die wichtigen Rohstoffe des Landes – Diamanten, Erze und Uran – werden somit zur Verarbeitung nach Südafrika gebracht. Neben den Bodenschätzen gehören die Landwirtschaft und die Fischerei zu den Hauptstützen der Ökonomie Namibias. Für die Zukunft erhofft sich das Land, durch den Ausbau der touristischen Infrastruktur, einen starken Ausbau der Deviseneinnahmen.

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